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2008
 
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Astrologische Gesundheitsanalyse für

Reinhold Messmer

 

Inhalt

Einführung

Bedeutung der Planeten aus gesundheitlicher Sicht

Bedeutung der Häuser aus gesundheitlicher Sicht
Bedeutung der Tierkreiszeichen aus gesundheitlicher Sicht

 

Einführung

Die Verbindung von Medizin und Astrologie ist nicht nur uralt, sondern sie besteht ununterbrochen seit der Antike bis in die Gegenwart. Die Astromedizin vermag Krisensituationen anzuzeigen und zu klären. Sie hilft, die seelischen Ursachen einer Erkrankung leichter zu erkennen, indem sie die psychosomatischen Zusammenhänge erhellt. Sie macht auf individuelle Schwachpunkte und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Gesundheit aufmerksam. Die Astromedizin vermittelt die inneren Zusammenhänge einer Krankheit, so daß der Betroffene besser mit ihr umgehen kann.

Zum Gebrauch dieser Analyse

In dieser Analyse wird zu den einzelnen Konstellationen eine Fülle von Krankheitsbildern beschrieben. Allein zu den jeweiligen Hauspositionen der Planeten sind jeweils 10-30 mögliche Erkrankungen aufgeführt. Da glücklicherweise die wenigsten Menschen im Laufe ihres Lebens so viele Krankheiten bekommen, soll diese scheinbare Diskrepanz hier kurz aufgeklärt werden. Krankheiten sind in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ein Korrektiv des Schicksals. "Heil-Sein" heißt soviel wie vollständig sein, "Heilung" ist der Weg zurück zu einer verlorengegangenen Vollständigkeit. Erst wenn ich mich von meinem kosmischen Auftrag, meinem persönlichen Lebensplan, dessen Abbild das Horoskop ist, allzu deutlich entfernt habe, tritt Krankheit auf, um mir die Chance zur Rückkehr zu meiner Mitte zu geben. Da wir über einen freien Willen verfügen, kann niemand mit Bestimmtheit vorhersagen oder aus dem Horoskop herauslesen, welche Krankheiten Sie im Laufe Ihres Lebens bekommen und welche nicht. Wann wir welches Korrektiv in unserem Leben benötigen, hängt eben auch davon ab, wie intensiv wir gegen unseren kosmischen Auftrag leben.

Durch die Kombination der einzelnen Planetenprinzipien, also z.B. Mars/Saturn, Mars/Neptun etc. entstehen Mischungen, welche die einzelnen Qualitäten ausdifferenzieren, ähnlich wie die Mischung von Farben neue, eigenständige Farbtöne hervorbringt. Es wäre deshalb ein grundsätzliches Mißverstehen der Astrologie, wollte man exakte und zwingende Krankheitsbilder aus dem Horoskop allein herleiten.

Wozu also eine astrologische Psychosomatik?

Auch wenn sich aus dem Horoskop nicht die genaue Krankheit blind diagnostizieren läßt, so bietet es doch sehr wohl die Möglichkeit festzustellen, warum eine bestimmte Krankheit auftritt. Wir können also mit Hilfe der Astrologie feststellen, worin der Sinn einer Erkrankung liegt, was uns unser Leiden sagen möchte. Positiv formuliert heißt dies: Wenn Sie keine der unter einer (in ihrem Horoskop gegebenen) Planetenkonstellation aufgeführten Krankheiten haben und hatten, so spricht dies dafür, daß Sie im betreffenden Lebensbereich keiner Korrektur bedürfen, daß Sie bereits den für Sie richtigen Weg eingeschlagen haben.

Treffen hingegen einige Krankheitsentsprechungen auf Sie zu, so sind die der Hausstellung der Planeten zugeordneten Texte mit ihrem Hinweis auf "Lernaufgabe und Herausforderung" der Versuch, Anhaltspunkte zu persönlichen Themen zu geben, die mit ihrem Kranksein in Zusammenhang stehen könnten.

Es soll hier der Versuch unternommen werden, einige Kriterien aufzuzeigen, wie psychosomatische Schwerpunkte im Horoskop aufgefunden werden können. Es werden im folgenden zwei Kurzverfahren beschrieben, die jedoch nichts anderes als eine Orientierungshilfe darstellen sollen. Diese ohne Gegenkontrollen in der medizinischen Praxis anwenden zu wollen, wäre etwa so, als wenn man in Heimarbeit der eigenen Großmutter den Blinddarm herausoperiert, weil man mal ein Buch gelesen hat, in dem beschrieben wurde, wie so etwas funktioniert.

Der Leser wird deshalb an keiner Stelle dieser Analyse aus seiner Verantwortung sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber entlassen. Der leichtfertige Umgang mit Medikamenten, wie z.B. Homöopathika, hat schon sehr viel Schaden angerichtet. Die dilettantische Selbstmedikation gerade von homöopathischen Mitteln kann zu schwerwiegenden Schäden führen. Vor dieser Praxis sei mit aller Deutlichkeit gewarnt.

Psychosomatische Schnelldiagnose

Um einen ungefähren Überblick zu erhalten, wo der Krankheitsschwerpunkt liegen mag, können Sie wie folgt vorgehen:

Listen Sie sämtliche Konstellationen auf, die Sie in dem Horoskop vorfinden. Was unter Konstellationen zu verstehen ist, wird ausführlich im Kapitel "Was sind Konstellationen?" erklärt. Die Konstellation, die sich am häufigsten ergibt, sagen wir z.B. Merkur/Uranus, hat auch die größte Wahrscheinlichkeit, Krankheitsbilder hervorzubringen.

An dieser Stelle sollen noch ein paar Begriffe erwähnt werden, die Sie häufiger lesen werden. Zunächst wird oft der Ausdruck "der Native" gebraucht. Dies ist nur ein anderer Ausdruck für die Person, für welche die Deutung erstellt wurde.

Manchmal werden Sie auch den Ausdruck "verletzt" lesen. Das bedeutet, daß ein Planet sich in seiner Stellung nicht wohlfühlt, weil er eventuell einen oder mehrere Spannungsaspekte (z.B. ein Quadrat) zu einem oder mehreren anderen Planeten eingeht.

Die Häuser

Die Hausstellungen der Planeten geben am deutlichsten Auskunft über mögliche Krankheitsbilder. Für das theoretische Verständnis ist es hilfreich, sich mit der den Häusern übergeordneten Ebene, den Quadranten, vertraut zu machen.

Der erste Quadrant (vom Aszendenten bis zum IC, dem Imum coeli, der Himmelstiefe) entspricht unserem Körper, unserer angeborenen Konstitution. Alle angeborenen Fähigkeiten und Schwächen spiegeln sich hier wider.

Der zweite Quadrant (vom IC bis zum Deszendenten) repräsentiert unsere Vitalität, unsere Emotionalität, unsere Lebenskraft und unser Handeln. Alle seelischen Krankheiten, die eine Folge ungesunder Verhaltensweisen sind, finden sich hier.

Der dritte Quadrant (vom Deszendenten bis zum MC, dem Medium coeli oder der Himmelsmitte) symbolisiert unser Erbgut, das Denken, die Beziehungen zur Umwelt sowie unsere Partnerschaften. Hier werden Erbkrankheiten, Geisteskrankheiten, umweltbedingte Erkrankungen sowie Erkrankungen des Partners abgebildet.

Der vierte Quadrant (vom MC bis zum AC) zeigt unseren kosmischen Auftrag das, was wir in diesem Leben an spiritueller Reife entwickeln können und sollen. Überpersönliche Themen, Schicksal und Gesellschaft sind hier dargestellt. Hierher gehören alle Erkrankungen, die weder angeboren noch ererbt noch individuell verursacht sind. Dies würde also z.B. Seuchen oder Massenunfällen entsprechen.

Was sind Konstellationen?

Konstellationen erster Ordnung, also die stärksten für die psychosomatische Deutung, sind die Häuserherrscher. Hierbei wird so verfahren, daß die Beziehung zwischen dem beherrschten Haus und der Hausposition des Herrschers selbst als Planetenverbindung interpretiert wird.

An zweiter Stelle, jedoch nahezu gleichwertig, kommen die Hausstellungen der Planeten: Pluto im ersten Haus entspricht also einer Mars-Pluto- Konstellation, da das erste Haus auch dem Mars zugeordnet ist.

Von drittrangiger Bedeutung sind die Aspekte. Hierbei sind (in der Reihenfolge ihrer Bedeutsamkeit) folgende Winkel zu berücksichtigen: Konjunktion, Opposition, Spiegelpunkt, Quadrat, Halbquadrat. In dieser Analyse werden Sie auch oft statt dem Wort "Konstellation" das Wort "Verbindung" lesen.

Aus dieser Aufgliederung wird schon deutlich, daß in einem Horoskop sehr viele Konstellationen gleichzeitig wirken. Nicht jede Konstellation ist gleich bedeutsam, deswegen die Gewichtung.

 

 

Bedeutung der Planeten aus gesundheitlicher Sicht

Astrologische Bedeutung der Sonne

Prinzip: Mitte, Energiefreisetzung, Leben, Gefühlsäußerung, Gleichmaß.

Ohne Sonne wäre kein Leben, wie wir es kennen, möglich. So steht die Sonne im Horoskop denn auch für das Vitale schlechthin. Sie gibt Auskunft darüber, wie groß unser Lebenswille ist. Sonne und Mond nehmen in der Astrologie eine bedeutende Sonderstellung ein: Sie sind mit Abstand die größten natürlichen Himmelsphänomene, und erscheinen dem Betrachter zudem auch gleichgroß.

Sie repräsentieren die beiden Pole des Lebens: Tag und Nacht, aktiv und passiv, Yin und Yang. Im Körper spiegeln sich diese Antipoden u.a. im antagonistischen Verhältnis von Parasympathikus und Sympathikus wider. Im allgemeinen wirkt der Parasympathikus beruhigend und drosselnd (Mond), der Sympathikus hingegen aktivierend und energiefreisetzend (Sonne). Alle Formen von Energiefreisetzung und Aktivität haben deshalb einen Bezug zur Sonne.

Sehr konkret zeigt sich diese Analogie auch nach einem (nicht übertrieben ausgedehnten) Sonnenbad: Der gesamte Stoffwechsel wird aktiviert, die Hormontätigkeit vervielfacht sich in manchen Bereichen, die Schweißsekretion steigt, das Schlafbedürfnis sinkt.

So wie die Sonne in jeder Hinsicht der Lebensmotor unseres Planetensystems ist, so ist das Herz der Motor unseres Körpers. Das Herz sorgt dafür, daß das Blut zirkulieren kann und alle Teile des Körpers mit Nährstoffen versorgt werden. Herz- und Kreislaufkrankheiten können ein Hinweis auf chronische Überforderung oder auch das genaue Gegenteil (nämlich Belastungsmangel) sein.

Stichworte:

Alle Formen von Gleichgewichtsverlust; alle Formen von Herzkrankheiten; Schwächung; Selbstaufgabe; Identitätsverlust; Vaterproblematik; Vitalität, geschwächte; schwere Depressionen; Energiefreisetzung; Rückenkrankheiten; Schwitzen; Hemmung; Ungleichgewicht; Funktionstörungen des Sympathikus.

 

Astrologische Bedeutung des Mondes

Prinzip: Energieaufnahme, Periodizität, Empfindung, Hingabe.

Die Sonne ist für die Energiefreisetzung, der Mond für die Energieaufnahme zuständig. Hierzu gehören Nahrung genauso wie Flüssigkeit, Atmung oder emotionale Zuwendung. Der Mond im Horoskop sagt etwas darüber aus, wieviel Geborgenheit wir in unserer Kindheit erfahren haben, wieviel Hingabefähigkeit wir gelernt haben: Je ausgeprägter die Hingabefähigkeit, desto ausgeprägter und positiver die frühe Mutter-Kind-Beziehung und umgekehrt.

Die klassische Organentsprechung des Mondes ist der Magen. So wie der Mond am Himmel das Sonnenlicht aufnimmt und reflektiert, so nimmt der Magen Nahrung auf und stellt sie dem Körper zur Verfügung.

Magenkrankheiten können auf einen Mangel an emotionaler Zuwendung hinweisen, sie können allerdings auch als Folge permanenter Selbstüberforderung auftreten: Der Manager, der unter Magengeschwüren leidet, versucht möglicherweise, zu intensiv auf der "Sonnenseite" des Lebens zu stehen, indem er sich mit zahllosen Aktivitäten übernimmt. Die "Mondseite" des Lebens ist das notwendige Bedürfnis nach Entspannung, Ruhe und Schlaf, damit die Körperrhythmen sich wieder einpendeln können.

Der Mond ist für die Körperflüssigkeiten zuständig. Der Einfluß des Mondes auf Ebbe und Flut ist eine unbestrittene physikalische Tatsache. So sollte es auch nachvollziehbar sein, daß der Mensch, dessen Körper zu mehr als zwei Dritteln aus Flüssigkeit besteht, nicht frei von seinem Einfluß sein kann.

Da der weibliche Körper in der Regel wasserreicher als der männliche ist und eine natürliche Beziehung zwischen Menstruation und Mondphasen besteht, erscheint es naheliegend, daß der Mond (der offenbar nur in der deutschen Sprache einen männlichen Artikel hat) eine besondere Beziehung zum weiblichen Prinzip besitzt.

Stichworte:

Energieaufnahme; Magenleiden; leichtere Formen von Depressionen; nässend; Störungen in der Periodizität; zuviel oder zuwenig Flüssigkeit; Hingabefähigkeit;

Wahrnehmungsstörungen; Störungen des Urvertrauens; Irritationen der Schleimhäute; Mutterproblematik; Funktionstörungen des Parasympathikus;

 

Astrologische Bedeutung des Merkur

Prinzip: Austausch, Bewegung, Analyse, Kommunikation, Vermittlung.

Bewegung und Beweglichkeit sind Merkuranalogien: Dies gilt für unseren Bewegungsapparat, die Extremitäten und die Mimik genauso wie für das Nervensystem, das diese Bewegungen steuert und erst ermöglicht.

Während die elektrische Energie der Nervenimpulse uranischer Natur ist, ist die Nervenleitung (das Axon oder Neuron) grundsätzlich eine Merkurentsprechung. Sein Ergänzungspartner und Antipode Jupiter schafft Ausgleich und Vervollständigung durch eine isolierende Fettschicht (Myelinschicht) um den einzelnen Nerv.

Die informierenden (afferenten, sensorischen) Nervenfasern vom Körper zum Gehirn, stehen den aktivierenden (efferenten, motorischen) Nervenbahnen vom Gehirn zum Körper gegenüber. Erstere können als eine Mond-Merkur-, letztere als eine Sonne-Merkur-Analogie aufgefaßt werden.

Die mit Abstand meisten Nervenfasern finden sich natürlich im Gehirn selbst, so daß dessen Funktion ebenfalls als eine Merkurentsprechung aufgefaßt werden kann.

Auch die Atmung, der Gasaustausch in den Lungen, wird durch Merkur symbolisiert. All dies bezieht sich jedoch ausschließlich auf den Zwillingsmerkur.

Der Brückenschlag zum Jungfraumerkur findet sich über die Enzyme. Enzyme sind hochmolekulare Eiweißstoffe, die nach dem Prinzip der Katalyse alle chemischen Vorgänge des Organismus (Stoffwechsel) steuern, die ohne ihre Anwesenheit nicht möglich wären.

Wegen ihrer Funktionsweise nannte man sie früher auch Biokatalysatoren. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Zellversorgung zu gewährleisten, giftige Stoffe zu entfernen oder abzubauen, Fette und Zucker aus den Depots zu mobilisieren und die Prozesse zu katalysieren, die zur Energiefreisetzung notwendig sind.

Der Jungfraumerkur steht in besonderer Beziehung zur Funktion des Dünndarms, dessen Enzyme (Fermente) ihm zugeordnet sind. Wie es sich für einen neutralen Planeten gehört, sind die ihm zugeordneten Darmabschnitte unter normalen Bedingungen keimfrei und steril.

Erkrankungen des Dünndarms oder des Nervensystems sowie Enzymstörungen im allgemeinen sind immer ein Hinweis auf eine (chronische) Reizung oder Überreizung, d.h. entweder liegt ein falscher Stimulus vor (z.B. ungeeignete Nahrung) oder man ist einem Reiz zu lange und zu intensiv ausgesetzt. Diese körperliche Entsprechung läßt sich direkt auf seelische Vorgänge übertragen: Krankheitsbilder aus dem Bereich des Merkurprinzips weisen darauf hin, daß unter ungeeigneten Bedingungen mehr "verdaut" werden soll, als man bewältigen kann.

Stichworte:

Interaktionstörungen; Koordinationsstörungen; Nervenerkrankungen; Neurasthenie; Sprachstörungen; funktionelle Hirnerkrankungen; Enzymstörungen;

Atemstörungen; Störungen des Gasaustausch; Erkrankungen des Bewegungsapparates; Störungen des Gleichgewichtssinns.

 

Astrologische Bedeutung der Venus

Prinzip: Ausgleich, Homöostase, Regelmechanismen, Substanzbildung.

In der alten Astrologie galt Venus als das "kleine Glück" (fortuna minor) und Jupiter als das "große Glück" (fortuna major), was schon auf eine gewisse kosmische Verwandtschaft hinweist.

Tatsächlich stellt das Jupiterprinzip die Energien zur Verfügung (Assimilation, Expansion), die für die körperliche Existenz unverzichtbar sind. Um diese Energien sinnvoll zu nutzen, müssen sie jedoch angemessen im Körper verteilt und eingelagert werden. Für diese Vorgänge ist die Venus zuständig: In Ihrer Eigenschaft als Stiervenus sorgt sie für die Substanzbildung, als Waagevenus stellt sie die richtige Verteilung der Nährstoffe im Körper sicher.

Die primäre Organentsprechung der Venus sind die Nieren. Diese sind neben der Aussscheidung (besser: Ausfilterung) von Harn wesentlich für das Elektrolytgleichgewicht, die Regulation des Flüssigkeitsvolumens des Körpers und des pH-Wertes der Körpersäfte zuständig. Wenn Ihnen also etwas "an die Nieren geht", heißt dies nichts anderes, als daß Sie etwas in unangenehmer Weise aus ihrem psychosomatischen Gleichgewicht gebracht hat.

Die Steuerung von Regelmechanismen hat viel mit unserer inneren und äußeren Umwelt zu tun: Wenn Ist-Werte mit Soll-Werten verglichen werden, entsteht automatisch eine Form von Umwelt im Sinne einer Subjekt-Objekt- Beziehung, da schließlich das Verhältnis zweier körperlicher Vorgänge gemessen und verändert werden muß.

So sind Krankheitsbilder, die mit der Venus in Beziehung stehen, auch immer ein Zeichen dafür, daß wir uns nicht in der Balance befinden, daß also z.B. unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen, Partnern, Vorgesetzten oder Kindern nicht so ist, wie es sein sollte.

Die Venus ist zuständig für unseren Blutzuckerspiegel, der unser inneres Gleichgewicht wie auch unser Verhältnis zur Umwelt widerspiegelt: Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel ist mit Schwächezuständen verknüpft, die ein deutliches Zeichen sind für das (oft uneingestandene) Empfinden, von anderen überfordert zu werden. Ein weiterer wesentlicher Regelmechanismus, für den die Venus zuständig ist, ist der Blutdruck. Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) kann als Folge einer Unterzuckerung auftreten und hat in der Regel auch die gleiche psychosomatische Bedeutung: Man fühlt sich von seiner Umgebung überfordert.

Zu hoher Blutdruck, die häufigste Erkrankung der westlichen Welt, unter der ca. 10 der Bevölkerung leiden, kann durch Nierenerkrankungen verursacht oder verschlimmert werden. Während zu geringer Blutzuckerspiegel und niedriger Blutdruck auf eine übertriebene Hingabe an andere hinweisen (man gibt mehr von sich, als man verkraften kann), entspricht die Hypertonie einer Hingabeverweigerung. Die Erfahrung, oder auch nur das Empfinden, für Schwäche bestraft zu werden, nicht versagen zu dürfen kann die psychosomatische Ursache für Bluthochdruck sein.

Stichworte:

Nekrobiose (langsamer Zelltod); bakterielle Infektionen; Infektion durch sexuellen Kontakt; umweltbedingte Erkrankungen; Erkrankungen, die einen äußeren Auslöser benötigen; Akne; Substanzverlust; Existenzgefährdung; Organinsuffizienz; Fehlernährung von Gewebe; Homöostasestörungen; Störungen des Kupferstoffwechsels.

 

Astrologische Bedeutung des Mars

Prinzip: Abwehr, Angriff, Aggression, Sexualität, Triebstruktur.

Mars entspricht allen animalischen Anteilen, die uns in die Lage versetzen, uns zu verteidigen, andere anzugreifen oder Beute zu machen.

Dies erklärt, warum z.B. die Muskulatur eine essentielle Marsanalogie ist, versetzt sie uns doch erst in die Lage, physisch zu kämpfen.

Die Muskulatur von Frauen ist anlagebedingt (d.h. trainingsunabhängig) um etwa 30 geringer, so daß ein Mann einer Frau unter vergleichbaren Ausgangsbedingungen immer an Kraft überlegen sein wird. Ursache hierfür ist sind Geschlechtshormon Testosteron und seine Derivate, die bestimmenden Einfluß auf den männlichen Sexualtrieb und die Fortpflanzungsfähigkeit haben.

Testosteron wird zwar auch vom weiblichen Organismus produziert, aber in wesentlich geringerer Menge als beim Mann. Ein weiteres wichtiges Hormon ist das Adrenalin, welches vom Körper in Belastungssituationen (Streß) freigesetzt wird. Es ermöglicht kurzfristig enorme Energiefreisetzungen, die zur Flucht oder zum Angriff dienen sollen. Leider weiß unser Organismus noch nicht, daß sich die Dinge seit der Steinzeit geändert haben und wir nicht mehr ausnahmslos alle Probleme mit Gewalt lösen können: In der Regel müssen wir in

Konfliktsituationen auch ohne physische Übergriffe zurechtkommen können. In diesem Fall richten sich die "fälschlich" mobilisierten Energiereserven gegen den eigenen Körper und führen zur Autoaggression. Als einzige Kompensationsmöglichkeit bleibt das Abreagieren mittels körperlicher Aktivität (Sport, Holzhacken etc.).

Adrenalin und Testosteron haben bei aller Verschiedenheit etwas gemeinsam: Sie fördern die Bildung bzw. die Freisetzung von Körperkraft, und sie provozieren die Bereitschaft zu nervösen, gereizten oder cholerischen Reaktionen. Auch die Fingernägel und Zähne sind Marsanalogien, stellen sie doch die Überbleibsel natürlicher Körperwaffen dar. Permanente Zahnprobleme, abbrechende Fingernägel, häufige Verletzungen, die schlecht verheilen, Muskelzerrungen und -risse sowie chronische Gereiztheit sind ein Hinweis darauf, daß das biologische Abwehrsystem nicht mehr richtig reagieren kann. Ursache kann sein, daß man sich mit zu vielen Gegnern gleichzeitig angelegt hat, wahrscheinlicher ist jedoch, daß eine Triebblockade besteht, die einen daran hindert, die angeborenen körperlichen Bedürfnisse angemessen zu leben und deren Befriedigung von der Umwelt einzufordern.

Stichworte:

Heftig; Verletzung; Schnitt; Entzündung; Abwehrreaktionen; Riß; Biß; Beschleunigung; Akut; Fieber; Überreaktion; Autoimmunkrankheiten; kurz; schmerzhaft.

 

Astrologische Bedeutung des Jupiter

Prinzip: Ausdehnung, Assimilierung, Anreicherung, Wachstum, Wohlbefinden.

Jupiter ist der Planet unseres Sonnensystems, der der Sonne am ähnlichsten ist, ja er stellt selbst so etwas wie ein kleines Planetensystem dar. Jupiter ist der größte und nach der Venus auch hellste Planet unseres Systems. Seine vier Hauptmonde umkreisen ihn wie die Planeten die Sonne. Die Jupitermonde sind teilweise größer als unser Planet Merkur! Wie oben, so unten, wie im Makrokosmus, so im Mikrokosmos:

Direkt über dem Herzen (Sonne) befindet sich die Thymusdrüse (Jupiter), die insbesondere in der Adoleszenz von großer Wichtigkeit ist, da ihre (noch nicht bekannten) Hormone das Wachstum steuern.

Wohlbefinden und Gesundheit sind von der aufgenommenen Nahrung und unserer Fähigkeit, diese umzusetzen (Assimilation) abhängig. Hierbei spielen der Dickdarm und vor allem die Leber, welche die größte chemische Fabrik unseres Körpers ist, ein entscheidende Rolle. Die Bedeutung der Leber für den Körper erkennen wir auch daran, daß sie das einzige Organ ist, welches wir nicht einmal kurzfristig künstlich ersetzen können. Neben dem Gehirn werden in Dickdarm und Leber die Hormone produziert, die für unser seelisches Wohlbefinden zuständig sind, die sogenannten Endorphine. Ein Fehlen dieser Glückshormone bemerken wir sehr schnell, wenn wir z.B. eine Darmverstimmung haben, dann ist nämlich meistens nicht nur der Darm "verstimmt".

Auch die Redensart "Welche Laus (Mars) ist denn Dir über die Leber (Jupiter) gelaufen?" zeigt, daß man um die Bedeutung der Leber für das seelisch-körperliche Wohlbefinden schon weit länger weiß, als dies medizinisch nachgewiesen werden kann.

Ausdehnung ohne gesunde Grundlage und Substanz führt zur Blähung. In der Tat sind Flatulenz und Meteorismus Krankheitsbilder aus dem Bereich der Jupiteranalogien. Auch (gutartige) Tumoren sowie natürlich die Korpulenz und Fettsucht gehören hierher.

Alle Krankheitsbilder, die dem Jupiterprinzip unterstehen, sind ein Hinweis auf den untauglichen Versuch, einen Mangel an persönlichem Glück und echter innerer Größe auszugleichen.

Stichworte:

Ausdehnend; erschlaffend; Platzen; Übertreibung; Assimilation; Hypertrophie; vergrößernd; Zunahme; Steigerung; Maßlosigkeit; Überernährung; Verfettung; verweichlicht;

 

Astrologische Bedeutung des Saturn

Prinzip: Kontrolle, Abgrenzung, Struktur.

Saturn wird traditionell als "Hüter der Schwelle" mit Begrenzung und Abwehr in Verbindung gebracht. Saturn gilt als der große Verneiner und ist dementsprechend unbeliebt bei vielen Astrologen. Durchaus zu Unrecht, wie mir scheint, denn niemand hat etwas dagegen, daß unsere Haut (eine Saturn- Entsprechung) schädliche Umwelteinflüsse von unserem Körper abhält. Für uns alle ist es selbstverständlich, daß unsere Körperzellen nicht machen, was sie wollen, sondern sinnvoll und koordiniert zusammenarbeiten.

In jedem komplexen System, wie z.B. unserem Körper, muß es eine Instanz geben, welche allgemeingültige Spielregeln festlegt, damit kein Chaos ausbricht. Für eben dieses Prinzip ist Saturn zuständig. Ohne Saturn hätte das Leben sich niemals über die Ebene der Einzeller hinausentwickelt, denn erst der Zusammenschluß und die Arbeitsteilung vieler Zellen ermöglichte die Evolution, wie wir sie kennen.

Das Saturnprinzip beschneidet und lenkt den Entfaltungspielraum der Zellen und Organe, um die bestmögliche Funktion des gesamten Organismus zu ermöglichen. Ist dieses Prinzip zu stark ausgeprägt, kommt es zur Erstarrung. Zellen und Organe harmonieren nicht mehr in ihrer Funktion durch zielgerichtete und positiv reglementierende Anleitung, sondern sind in ihren Möglichkeiten so übertrieben eingeschränkt, daß es zu einer Drosselung des gesamten Systems kommt.

Körperlich kann sich dies z.B. in den vielfältigen rheumatischen Erkrankungen zeigen: Starke Schmerzen erzwingen eine deutlich eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Auf der seelischen Ebene entspricht ein überbetonter Saturn dem Geiz: Sinnvolle Sparsamkeit entartet zur Unfähigkeit, überhaupt noch etwas hergeben zu können. Natürlich kann man dann auch sich und anderen nichts mehr gönnen und wird zum freudlosen und verbitterten Pseudoasketen.

Die chronischen Erkrankungen haben von Saturn sogar ihren Namen erhalten: "Chronos" ist der griechische Name Saturns. Chronische Erkrankungen sind deshalb so beständig, weil sie Teil des Systems geworden sind und deshalb von diesem nicht mehr als Feind erkannt werden. Ein allzu starker Saturn wird also dazu neigen, Dinge (z. B. Viren und Bakterien) unter sein Reglement zu zwingen, obwohl sie hier gar nicht hingehören. Ab jetzt arbeiten aber die Krankheitserreger quasi unter dem Schutz der obersten Verwaltungsbehörde und können deshalb nicht mehr eliminiert werden.

Der Vergleich zum Staatswesen drängt sich geradezu auf: Ein Gesellschaftssystem, das zu feste und unveränderliche Strukturen aufweist, ist für den Filz schon vorprogrammiert. Der Staat verkommt zu einem Selbstbedienungsladen der Mächtigen. Herrscht zu wenig "Ordnungszwang", sind Gesetze wirkungslos, da sich niemand an sie hält und ihre Befolgung nicht durchgesetzt werden kann. Wie bei allen Dingen im Leben gilt es auch hier, die gesunde Mitte anzustreben.

Stichworte:

Austrocknend; zusammenziehend; Atrophie; verkleinernd; Abnahme; Verkümmerung; Unterernährung; Verlangsamung; chronisch; Verhärtung; unflexibel;

 

Astrologische Bedeutung des Uranus

Prinzip: Gegensteuerung, Elektrizität, Spaltung, Halbseitigkeit, unspezifische Erregung.

Uranus ist der erste der "neueren" Planeten, d.h. bis zu seiner Entdeckung in der Zeit der französischen Revolution war er unbekannt und stand damit natürlich für eine astrologische Untersuchung nicht zur Verfügung. Das gleiche gilt sinngemäß für die noch später entdeckten Planeten Neptun und Pluto. Es scheint so zu sein, daß die sogenannten transsaturnischen Planeten in anderer Weise körperliche Entsprechungen bilden als die klassischen. Obwohl sich auch für Uranus, Neptun und Pluto Organentsprechungen aufzeigen lassen (Uranus=Schilddrüse, Neptun=Zirbeldrüse, Pluto=Ovarien und Hoden), haben diese nicht die gleiche subjektive Prägnanz wie die Organentsprechungen der klassischen Planeten. Die Wirkprinzipien der Transsaturnier scheinen eher funktioneller als organischer, eher übergeordneter als persönlicher Natur zu sein. So entspricht Uranus z.B. der Nervenfunktion, im Unterschied zu Merkur, dem die Nerven als spezifisches Gewebe zugeordnet sind, d.h. die (elektrische) Reizweiterleitung ist eine genuine Uranusentsprechung.

Uranus ist das Prinzip der Spaltung zu eigen. Im körperlichen zeigt sich dies z.B. in der Zellteilung. Alle Vorgänge der Zellteilung und die damit verbundenen möglichen Hindernisse und Schäden sind Uranusanalogien. Dies gilt z.B. für die Trisomie (dreifaches Vorhandensein) von Chromosomen, wie sie u.a. beim Krankheitsbild des Down-Syndroms (Mongolismus) auftreten.

Das Prinzip der Spaltung findet sich auch in allen halbseitigen Krankheitsformen wieder, wie z.B. den Folgeerscheinungen von Schlaganfällen.

Nervöse Übererregungen können sich hier genauso wie Funktionsausfälle von Reizleitungen ergeben.

Eine direkte Beziehung hat Uranus dementsprechend zu Krämpfen, die ja nichts anderes als ein exzessiver und sich genau deshalb blockierender Bewegungsdrang sind.

Uranus im Horoskop symbolisiert die Individuation (d.h. den Weg zur echten Persönlichkeit) und den Freiheitsdrang des Menschen. Ihm zugeordnete Krankheitsbilder, wie sie oben beschrieben wurden, zeigen, daß dieser Prozeß gestört wurde. Die Ursache liegt meistens in der Angst oder Unfähigkeit, die persönliche Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Lieber flieht man in die Krankheit als das Risiko individueller Freiheit auf sich zu nehmen. Hat man erst lange genug an sich selbst vorbeigelebt, können Unfälle und Schicksalsschläge eine leidvolle Individuation erzwingen: Auch durch eine Behinderung ist man anders als die anderen.

Stichworte:

Aufsplitterung; Halbseitigkeit; Spaltung; Nervenfunktionsstörungen; Überreizung; Cortex; plötzlich; Umpolung; exzentrisch; periphär.

 

Astrologische Bedeutung des Neptun

Prinzip: Auflösung, Entkörperlichung, Diffusion.

Neptun entspricht Kriterien, die für das Leben als stofflichen Vorgang wenig geeignet sind: Auflösung alles Gegensätzlichen, die Entstofflichung der Materie sind Entsprechungen, die nur sehr begrenzt sinnvoll im menschlichen Körper zum Zuge kommen können.

Dementsprechend benötigt unser Organismus die wichtigste Neptunanalogie nur in extrem geringen Mengen in Form der Hormone. Hormone sind die mächtigsten Schalthebel unseres Körpers. Minimalste Abweichungen entscheiden darüber, ob eine Frau Kinder bekommt oder unfruchtbar ist, ob ein Mensch geistig gesund oder schizophren ist, ob wir überglücklich oder völlig verzweifelt sind.

Im Unterschied zu den Nervenfunktionen können die Hormone einen "Zielort" nicht direkt ansteuern: Sie werden mit den Körpersäften, dem Blut und der Lymphe, über den gesamten Körper verteilt und von geeigneten Rezeptoren entgegengenommen. Hierbei wird die natürliche Strömung der Körpersäfte einerseits und das Gesetz der Diffusion andererseits ausgenutzt: Über den Kreislauf werden alle Körperregionen passiert, und die Diffussion sorgt dafür, daß die Hormone möglichst gleichmäßig über den gesamten Organismus verteilt werden.

Neptun ist auch an allen Vorgängen beteiligt, die zu einer Auflösung von Körpersubstanz führen ( z.B. Nekrosen), und hat mit dem Absterben von Organen oder Organteilen zu tun. Neptun steht in Beziehung zu allen Formen von Giften: Stoffwechselgifte, Faulgase, die im Darm gebildet werden, Drogen, Tabletten, Betäubungsmittel sind derartige Entsprechungen. Krankheitsbilder aus dem Bereich der Neptunanalogien verweisen meist auf grundlegende Wahrheiten, die man nicht sehen möchte, auf einen Selbstbetrug, für den man sogar bereit ist, seine Gesundheit zu opfern.

Stichworte:

Vergiftung; Betäubung; Schwächung; Auflösung; schleichend; unmerklich; lähmend; anaerob (ohne Sauerstoffzufuhr).

 

Astrologische Bedeutung des Pluto

Prinzip: Arterhaltung, Abkapselung, Aussonderung, Regression.

Pluto repräsentiert das Urprinzip des Lebens. Dies ist nur ein scheinbarer Widerspruch zu seiner Bedeutung als "Todesplanet" (Herrscher des Skorpions): Leben, wie wir es kennen, ist ohne den Tod nicht vorstellbar. Erst die Endlichkeit unserer Existenz macht das Empfinden des Lebendigseins möglich. Biologisch gesehen ist das Erbgut, die DNA (ebenfalls eine Plutoanalogie) nur insofern an unserem persönlichen Leben interessiert, als es die Erhaltung der Art im allgemeinen und den Fortbestand unserer Gene im besonderen sicherstellt. Ist dieser Auftrag erreicht, ist das Weiterleben des Individuums unwichtig oder sogar hinderlich. In der Natur zeigt sich dieses Prinzip recht drastisch in zahlreichen Tierarten, deren Individuen nach der Fortpflanzung sterben oder gar als Nahrung für ihre Nachkommen dienen. In der astrologischen Psychosomatik sind deshalb alle reproduktiven Körperfunktionen und Organe als Plutoanalogien aufzufassen. Hierzu gehören auch die Keimdrüsen und ihre Hormone.

Da Pluto auch der Abkapselung und dem Aussondern entspricht, gehören in seinen Zuständigkeitsbereich die Körperschlacken und Exkremente, die vom Körper ausgeschieden werden, sowie die dazugehörigen Organe und Funktionen.

Auch die Urenergie des Vitalen, das Archaische, wird durch Pluto symbolisiert. Deshalb sind z.B. der Blinddarm, die Weisheitszähne und letztlich auch Fingernägel und Haare (neben Mars) Plutoanalogien, da es sich hier um Überreste vitaler Prinzipien handelt, die beim Menschen weitgehend ihre ursprüngliche Funktion verloren haben: Die Fingernägel z.B. sind als Krallen mittlerweile weder geeignet noch notwendig. Auch das Tumorgeschehen, insbesondere das bösartige (Krebs), ist plutonisch, da hier Körperzellen in alte Muster aus der Anfangszeit des Lebens auf diesem Planeten zurückfallen: Statt koordiniert nach den Regelmechanismen des gesamten Organismus zusammenzuarbeiten, vermehren sich diese unkontrolliert, wobei die Zellen oft ohne Sauerstoff auskommen, also anaerob sind, ein Rückfall in die Urformen des Lebens, die in einer sauerstoffarmen Atmosphäre existierten. Pluto liefert den Bauplan des Lebens, Saturn die konkrete Struktur.

Stichworte:

Nekrose (Absterben von Organ(teil)en); Amputation; Tumorbildung; Virenerkrankung; Erbkrankheiten; Inzucht; degenerative Prozesse.

 

 

Bedeutung der Häuser aus gesundheitlicher Sicht

 

Die Bedeutung des ersten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Impulskraft, Instinkte, Immunsystem, Abwehrkräfte, Fingernägel, Zähne, Muskulatur, allgemeiner Konstitutionstyp, Triebstruktur, Aggressivität, alle anabolen Prozesse, Sexualität im Sinne körperlicher Anlage. Auch: Adrenalin- und Noradrenalinspiegel.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Abwehr- und Muskelschwäche, erhöhte Infektionsneigung, allgemeine Antriebs- und Lustlosigkeit. Zahnprobleme, Abbrechen von Fingernägeln und Haaren. Aber auch: Übersteigerte Aggressivität, innere Unruhe und Hypermotorik, Allergien, massiv erhöhte Verletzungs- und Unfallneigung. Grundsätzliche körperliche Gefährdung.

 

Die Bedeutung des zweiten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Substanzbildung - in diesem Sinne auch Körperwachstum -, Zellfunktion, Einlagerung von Stoffwechselprodukten in die Zelle, der Körper an sich. Auch: die Kiefer, Zahnfleisch, Lippen.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Wachstumsstörungen, Dysfunktionen des Zellstoffwechsels. Allgemeine körperliche Schwäche, angeborene körperliche Defekte und Erkrankungen. Erkrankungen der Lippen, des Kiefers und des Zahnfleisches.

 

Die Bedeutung des drittes Haus

Körperliche Entsprechungen:

Koordinationsfähigkeit, Atmungsorgane: Bronchien, Lunge; Bewegungsapparat, Sinnesorgane, Nervensystem, Mitochondrien, Gefäße; Sprachfähigkeit, Selbstdarstellungsdrang, Speiseröhre, Luftröhre.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Erkrankungen der Atmungsorgane Bronchien und Lungen. Sprachstörungen wie Lispeln oder Stottern, Irritationen des Bewegungsapparates (z. B. Gehbehinderungen) und der Körperkoordination (Spastik), Erkrankungen der Gelenke. Nervenerkrankungen wie z.B. Neuralgien. Erkrankungen von Augen und Ohren, die deren Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Störungen des Tast- und Gleichgewichtssinns. Erkrankungen der Speiseröhre, Schluckbeschwerden. Erkrankungen der Luftröhre.

 

Die Bedeutung des vierten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Das weibliche Genitale, Empfängnisfähigkeit, Flüssigkeitshaushalt, Lymphe, Schleimhäute, Magen, allgemein die Fähigkeit, Energie (z.B. in Form von Nahrung) aufzunehmen. Der Verdauungsapparat.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Irritationen der Schleimhäute. Krankhafte Veränderung der Lymphe und ihrer Knoten (z.B. Verkalkung). Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt ( z.B. Durchfälle). Verdauungsstörungen. Erkrankungen (Entzündungen) und Verletzungen von Scham- und Steißbein.

 

Die Bedeutung des fünften Haus

Körperliche Entsprechungen:

Das männliche Genitale; Kreislaufsystem (im Sinne der Herzfunktion), Herztätigkeit, Energiefreisetzung, Selbstwert, Temperament, Sexualität als Funktion des Emotionalen, Libido. Auch: Schweißdrüsenfunktion.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Kreislaufstörungen; Herzfunktionsstörungen; Dysfunktionen in der körperlichen Energiefreisetzung; Libidostörungen; Übermäßige oder krankhaft reduzierte Schweißdrüsentätigkeit. Erschöpfungszustände, Depressionen, Antriebsschwäche.

 

Die Bedeutung des sechsten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Handlungskoordination, Körperbeherrschung durch emotionale Kontrolle, Stoffwechseltätigkeit, Aufspaltung der Nahrung (analytischer Teil des Stoffwechsels), Körperentgiftung: Nieren- und Lebertätigkeit.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Alle Erkrankungen der inneren Organe. Störungen in der Körperentgiftung: Nieren- und Lebererkrankungen. Enzymdefekte und damit verbundene Verdauungstörungen, z.B. ausgeprägte Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel. Alle Erkrankungen, die sich aus einer mangelhaften Adaptionsfähigkeit des Körpers ergeben, wie z.B. Wetterfühligkeit, Klimaumstellungen, Erkrankungen durch Umstellung des Schlaf-Wach-Rhythmus.

 

Die Bedeutung des siebten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Homöostase: alle regulativen Körperprozesse, Durchlässigkeit der Zellmembranen, Einflüsse der direkten, persönlichen Umgebung, Nierenfunktion.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Störungen der Funktion aller regulativen Körperprozesse. In diesem Sinne funktionelle Erkrankung der Bauchspeicheldrüse (Zuckerkrankheit), Irritationen des Blutzuckerspiegels, extreme Stimmungsschwankungen durch Dysregulation im Hormonsystem. Alle Erkrankungen, die sich aus einer direkten Beziehung zur Umwelt ergeben, wie z.B. Depressionen und Eßstörungen als Folge von Liebeskummer, etc.

 

Die Bedeutung des achten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Regenerationsfähigkeit, das Erbgut, die DNA, Einflüsse der Sippe, Tumorbildung, Fortpflanzungsfähigkeit (nicht Libido oder Potenz), Sexualität als Prinzip der Arterhaltung, Keimdrüsen. Auch: Geschlechtshormone wie Testosteron und Östrogen.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Erkrankungen der Keimdrüsen. Genetische Defekte, die ererbt oder auch erworben (Röntgenstrahlung) wurden. Störungen in der Regenerationsfähigkeit des Körpers, dramatische Erkrankungen des Immunsystems, wie z.B. Aids. Erkrankungen der Milz und des Knochenmarks. Beziehung zu Blinddarm (Wurmfortsatz), Mandeln und Weisheitszähnen. Entartung von Körperzellen, die Grundlage jeder Tumorbildung.

 

Die Bedeutung des neunten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Synthetischer Teil des Stoffwechsels, Körperwachstum, Thymusdrüse, Fähigkeit des Körpers, lebensnotwendige Stoffe selbst zu bilden, Fettstoffwechsel, Einflüsse aus dem sozialen Umfeld.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Wachstumstörungen, Irritationen des Fettstoffwechsels, Erkrankungen der Thymusdrüse, Endorphinmangel und damit verbundene erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Unfähigkeit des Körpers, bestimmte Eiweißverbindungen selbst herzustellen oder zu verarbeiten (z.B. Phenylketonurie). Umweltbedingte Krankheiten wie z.B. Krupp.

 

Die Bedeutung des zehnten Haus

Körperliche Entsprechungen:

Die "Körperlogistik": Strukturbildung und -organisation, das Knochengerüst, Knorpel, Haare, Hornhaut. Weitere Entsprechungen: Scheitel, Fontanellen, Gleichgewichtssinn; vertikaler Energiefluß im Körper, in diesem Sinne auch Kreislauf und vor allem Blutdruck.

Das zehnte Haus hat eine direkte Beziehung zur Hypophysentätigkeit.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Knochen- und Knorpelerkrankungen. Funktionstörungen der Hypophyse, die eine Vielzahl von Krankheiten beeinflußt. Da die Hypophyse wesentlichen Anteil an der Steuerung des Energieflusses zwischen den Organen hat, kann bei einer Fehlfunktion jede Stelle des Organismus betroffen sein. Auch Gleichgewichtsstörungen, Veränderungen des Blutkreislaufes, sowie rheumatische Krankheitsbilder treten hier häufig auf. Erkrankungen im Sinne des zehnten Hauses ergeben sich immer dann, wenn wichtige Ziele aus den Augen verloren werden, wenn man an seiner Lebensaufgabe, seiner Berufung vorbeilebt. In letzter Konsequenz können sich hier auch Krebserkrankungen ergeben.

 

Die Bedeutung des elften Haus

Körperliche Entsprechungen:

Das elfte Haus hat eine direkte Beziehung zu allen elektrischen Körperfunktionen, wie z.B. die Reizübertragung der Nervenbahnen (Aktionspotentiale). Zellteilung, Meiose, Boten-RNA, Natrium-Kalium-Pumpe, der Hirnstoffwechsel.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Das elfte Haus entspricht allen "elektrischen" Körperfunktionen, wie z.B. der Reizübertragung der Nervenbahnen (Aktionspotentiale). Alle nervösen Fehlfunktionen finden sich im elften Haus, während die organische Entsprechung des Nervensystems durch das dritte Haus repräsentiert wird. Nervöse Überreaktionen, wie z.B. Tics (Zucken des Augenlids etc.) sind dem elften Haus zugeordnet. das gleiche gilt für alle Formen von Nervenlähmungen oder Betäubungen.

In diesem Sinne hat das elfte Haus z.B. eine Beziehung zum Krankheitsbild der multiplen Sklerose.

Des weiteren ist das elfte Haus an allen Prozessen der Zellteilung beteiligt und kann somit degenerativen Körperprozessen entsprechen: Zellteilungen finden nicht ausreichend oder fehlerhaft statt, was zu organischen Defekten und Funktionstörungen der entsprechenden Körperbereiche führt. Hierher gehören z.B. auch Überbeine, Warzen- und Kropfbildung.

Hormonell hat das elfte Haus eine Beziehung zur Schilddrüse und seinem Hormon Thyroxin.

 

Die Bedeutung des zwölften Haus

Körperliche Entsprechungen:

Das Hormonsystem, die Ephiphyse (Zirbeldrüse), das Hormon Melanin, alle osmotischen Körpervorgänge, Infektionen, Seuchen, Epidemien. Auch: Katabole Stoffwechselvorgänge; Beziehung zum Nebennierenrindenhormon Cortison.

Die krankheitsbezogenen Entsprechungen:

Hier finden sich alle Formen von Hormonstörungen, die eine unüberschaubare Zahl von körperlichen Konsequenzen haben können, wie z.B. Agromegalie (krankhaftes Größenwachstum) oder Zwergwuchs.

Störungen im Melaninstoffwechsel (z.B. Winterdepression). Endorphinstoffwechsel und die damit verbundene Steuerung des Schmerzempfindens. Körperentgiftung durch Substanzabbau. Alle Krankheitsbilder, die zu einer übertriebenen Wasserspeicherung im Körper führen.

Krankheiten im Sinne des zwölften Hauses ergeben sich immer dann, wenn die Selbstdarstellung im Gesellschaftlichen, also die Demonstration der eigenen Bedeutsamkeit, sich im allzu krassen Widerspruch zur eigenen Persönlichkeit befindet.

 

 

Bedeutung der Tierkreiszeichen aus gesundheitlicher Sicht

 

Die Bedeutung des Widders

Planet: Mars

Element: Feuer

Motorik: Bewegend

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Motorische Innervation (Weiterleitung der von den Nerven aufgenommenen Reize an den Organismus)

Hauptorgan: Großhirn

Körperregion: Kopf

Aspekte der Astromedizin:

Kopfschmerzen, Kopfverletzungen aller Art, Migräne, Tumoren im oder am Kopf, Schädigungen der Augen, der Ohren, der Nase und des Mundes. Alle Zahnerkrankungen und Zahnbehandlungen. Alle Gesichtsverletzungen. Gehirnschlag, Blutandrang zum Kopf, Durchblutungsstörungen der Kopfregionen und des Gehirns. Schwindelanfälle.

Chronische oder akute Nasenerkrankungen. Schnupfen. Wachstum und Ausfall der Haare, Ausschläge am Kopf. Geistige Überanstrengung, die oft als Müdigkeit erlebt wird.

Zum Widdertypus gehören ferner: die Denktätigkeit, der Verstand, der bewußte Wille, die Logik.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Waage dar, das bei jeder Widderbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Für gute Gehirndurchblutung sorgen. Den Kopf anstrengen. Denkübungen, Gedächtnistraining. Bei Kopfschmerzen und einsetzender Migräne sofort nachfragen: Worüber zerbreche ich mir den Kopf? Die seelischen Ursachen ergründen sowie den Arzt konsultieren. Möglichst wenig Schmerztabletten zu sich nehmen, weil diese das Problem nicht lösen. Auch erkennen, daß nicht alles mit dem Kopf zu steuern ist. Mut haben, einmal nachzugeben, sich fallen zu lassen. Nicht immer siegen, nicht immer der Stärkere sein wollen. Übertreibungen vermeiden. Sich entspannen, wenn möglich durch autogenes Training. Auf heißen Kopf achten, das heißt auch kühlen Kopf zu bewahren.

 

Die Bedeutung des Stiers

Planet: Venus als Morgenstern

Element: Erde

Motorik: Fest

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Vegetative Innervation (das autonome Nervensystem und seine Funktionen betreffend, das in Bewegung gesetzt wird).

Hauptorgan: Zwischenhirn

Körperregion: Hals

Aspekte der Astromedizin:

Nacken, Genick, Rachen, Kehle, Bronchien und die Luftröhre. Angina, Diphtherie, Erstickungsanfälle. Die meisten Erkältungskrankheiten (Schnupfen siehe auch Widder), Husten, Heiserkeit, Versagen der Stimme. Stimmbandschädigungen. Schilddrüse, Kropf. Nahrung und Nahrungsaufnahme. Ernährungssünden. Appetitlosigkeit oder fehlender Geschmackssinn. Diäten (die jedoch schwer durchgehalten werden).

Die Grundhaltung ist eher konservativ und materialistisch, so daß der Stiertypus psychosomatische Argumente kaum akzeptiert. Hilfreich ist eine liebevolle Pflege.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Skorpion dar, das bei jeder Stierbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Gegen Trägheit gewappnet sein, besonders in der zweiten Lebenshälfte. Zu großes Sicherheitsbedürfnis schränkt die Freiheit ein. Alle Halserkrankungen ernst nehmen, ohne in Panik zu verfallen, wenn es im Hals kratzt. Die Stimmbänder schonen und warm halten, die Schilddrüse im Auge behalten. Mandelentzündungen früh behandeln. Vorsicht vor zuviel Hausmannskost und einem zu üppigen Leben. Vegetarische Wochen einlegen und zum Ausgleich für viel körperliche Bewegung sorgen: hinaus in die Natur oder in den eigenen Garten. Die Heilkräuter nicht unterschätzen. Auf Umweltgifte achten. Bei Erkrankungen Geduld bewahren. Heilung braucht Zeit.

 

Die Bedeutung des Zwillings

Planet: Merkur als Morgenstern

Element: Luft

Motorik: Anpassend

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Durchlüftung, Oxydation (die Verbindung eines Stoffes mit Sauerstoff)

Hauptorgan: Luftröhre

Körperregion: Hände, Arme sowie Lungenspitzen und Luftröhre.

Aspekte der Astromedizin:

Lungenentzündungen, Asthma, Brust- und Rippenfellentzündungen, Bronchien (siehe auch Stier). Luftröhrenkatarrh, Tuberkulose, Lungentumoren. Ein- und Ausatmung. Lufthunger, Luftkuren. Das Nervensystem (maßgebend Merkur als Morgenstern). Arme, Hände, Schultern: alle Verletzungen dieser Organe bis zu den Frakturen und ihr Bezug zum gesamten Bewegungsapparat. Sprachstörungen. Stottern, Verschlucken von Wörtern und Silben und dergleichen.

Die gesamte Konstitution erscheint eher nervös, wenn auch schnell reagierend, woraus oft neue Schädigungen resultieren. Den Gegenpol stellt das Zeichen Schütze dar, das bei jeder Zwillingsbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Zum Abschnitt Zwillinge wäre noch anzufügen, daß ältere Autoren die Arme, die in ihrer Gesundheit dem Zeichen Zwillinge zugeordnet sind, zu Recht noch einmal unterteilt haben: Die Einteilung beginnt mit dem Zeichen Zwillinge und endet mit dem Zeichen Jungfrau: Die Oberarme gehören zum Zeichen Zwillinge. Die inneren Ellebogen werden dem Zeichen Krebs zugeordnet. Diese Anordnung erscheint einleuchtend, wenn Eltern beobachten, wie sie ihre kleinen Kinder in die Ellenbeuge legen und wiegen. Der Unterarm gehört dem Zeichen Löwe. Hier liegt die Kraft, etwa zum Halten der Waffen oder der Werkzeuge. Die Hände gehören schließlich zum Zeichen Jungfrau.

Förderliches für die Gesundung:

Für gute Atmung und frische Luft sorgen. Gefahr von Lungenerkrankungen sowie Atmungsleiden, auch Asthma. Bei Erkältungen darauf achten, daß ie Lungen gut mit Luft versorgt werden. Die Lunge ist das Symbol des Austausches, des Wahrnehmens. Das Leib-Seele-Problem sollte gelöst werden; Atemübungen in diesem Sinne. Oft muß das richtige Ein- und Ausatmen gelernt oder trainiert werden. Brustkorbtraining. Dazu die innere und äußere Nervosität bekämpfen.

Richtige Atmung führt zur inneren Ruhe und Entspannung. Vorsicht vor dem Drang, zuviel auf einmal tun zu wollen. Bei allem Streben nach Abwechslung auch zur Ruhe finden. Viel Bewegung auch bei schlechtem Wetter. Keine Machtansprüche stellen. Gefahr von Tuberkulose und Luftröhrenkatarrh.

 

Die Bedeutung des Krebses

Planet: Mond

Element: Wasser

Motorik: Bewegend

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Verdauung (auch im übertragenem Sinn)

Hauptorgane: Magen, Brüste

Körperregion: Magen, Speiseröhre und Brust

Aspekte der Astromedizin:

Alle Ödeme und Wasseransammlungen. Die untere Lunge. Sympathicus, Pankreas, Speicheldrüse und Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Magengeschwüre (seelisch:alles was auf den Magen schlägt). Alle Gemütsverstimmungen, Schlaflosigkeit mit allen Folgen für den Gesamtzustand. Gemütskrankheiten, Depressionen. Suchtverhalten. Psychosomatisch: Der Gesamttypus ist konservativ und fortschrittlich zugleich. Dieser Zwiespalt löst oft Ängste aus. Unerklärliche Ängste sind in der Regel diesem Tierkreisabschnitt zuzuordnen. Dazu gehören die Ängste der Lebensbewältigung, obwohl ein starker, manchmal sogar krankhafter Lebenshunger besteht.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Steinbock dar, das bei jeder Krebsbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Magenleiden, weil Ärger heruntergeschluckt wird. Also versuchen, offener zu werden. Achtgeben, daß nervöse Überempfindlichkeit sich nicht auf das Nervensystem überträgt. Folglich für Ruhe des Gemüts sorgen. Sich nicht mit äußeren Dingen trösten, keine Süßigkeiten, keinen Alkohol als Ersatz konsumieren. Sich selbst nicht mit diesen Belohnungen schmeicheln. Eher hin und wieder Diät halten und sich über den Erfolg freuen.

Nicht überall Feinde wittern, auch wenn davon genügend vorhanden sein sollten. Gefahr der Hypochondrie, doch dies wird recht schnell durchschaut, womit die andere Gefahr auftaucht, daß Krankheitssymptome als Einbildungen abgetan und nicht ernst genommen werden.

 

Die Bedeutung des Löwen

Planet: Sonne

Element: Feuer

Motorik: Fest

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Blutkreislauf

Hauptorgane: Herz, Aorta

Körperregion: Herz, Körperschlagader, Rücken (ohne Skelett)

Aspekte der Astromedizin:

Kranzarterien, Herzbeschwerden, Herzneurosen, Herzbeutelentzündungen, schleichende Herzkrankheiten. Das Rückenmark und seine Verletzungen, Durchblutungsstörungen. Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Störungen der

Blutzirkulation, Blutbelastungen. Die gesamte motorische Regulation, die vom Herzen bewältigt wird. Zu schneller, zu stockender Herzschlag. Die Reflexe des Zentralnervensystems.

Psychosomatisch: Der Löwetypus ist konservativ und stolz, gekränkter Stolz führt oft zu psychosomatischen Erkrankungen, die den Puls fliegen lassen und schwer aufzuspüren sind. Ebenso zählen Verlust von Autorität oder allgemeine Einschränkungen zu den Krankheitsursachen dieses Typus. Diese psychosomatischen Ursachen werden aus falsch verstandenem Stolz nur meist nie zugegeben.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Wassermann dar, das bei jeder Löwebetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Das Herz hüten, auch wenn es stark ist. Den Kreislauf beachten. Den Drang, das Leben im Übermaß auszukosten, einschränken. Keinen Raubbau der Kräfte betreiben, auch wenn für gewisse Zeit Stärke nach außen gezeigt werden kann.

Bei kleineren, nervösen Herzattacken sich besinnen. Nicht zu lange den Helden spielen, jedoch etwas für die körperliche Ertüchtigung tun. Man will zwar Leistung erbringen, doch sollte man das dazu notwendige Training nicht vernachlässigen. Das Älterwerden stellt ein großes Problem dar, der Jugend will man nicht weichen. Kommt das Alter, besteht die Gefahr des tödlichen Schocks. Forderung: sich rechtzeitig auf körperliche Einschränkungen des Alters einrichten.

 

Die Bedeutung der Jungfrau

Planet: Merkur als Abendstern

Element: Erde

Motorik: Anpassend

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Bereitung des Speisesaftes

Hauptorgan: Darm

Körperregion: Darm, Bauchspeicheldrüse, Eingeweide

Aspekte der Astromedizin:

Entzündungen des Darms, Darmgeschwüre, Tumoren im Darm, Darmbakterien und Vergiftungen. Verdauungsschwierigkeiten, Durchfall, Verstopfung.

Alle Vergiftungen des Körpers - vor allem durch falsche Ernährung, chemische Lebensmittelbehandlungen oder Arzneimißbrauch. Nervöse Unterleibsbeschwerden (Merkur als Abendstern) sowie Beeinträchtigungen des vegetativen Nervensystems. Beschwerden des Blinddarms, der Milz, Zuckerkrankheit und Bauchfellentzündungen.

Psychosomatisch: Der Jungfrautypus ist empfänglich für psychosomatische Erkrankungen, die sich auf das Verdauungssystem konzentrieren. Neid kann in psychosomatischer Perspektive eine wichtige Rolle spielen. Mangelnde Anerkennung der Leistungen ist eine weitere Ursache für Erkrankungen.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Fische dar, das bei jeder Jungfraubetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Sehr auf die Verdauung achten, ohne überempfindlich zu reagieren. Kein schneller Griff zu Abführmitteln. Sich selbst zur regelmäßigen Verdauung erziehen. Keine Schlacken im Körper lassen; für gesunde Kost sorgen: viel frisches Gemüse und Obst, nichts Tiefgefrorenes und keine Konserven.

Nicht zuviel auf die Erfolge anderer schauen. Neid und Ärger zerfressen den Körper von innen. Nachsicht zeigen. Die Vorsorge nicht übertreiben, nicht für alles gibt es eine Versicherung. Das Nervensystem schonen; versuchen, alles ein wenig gelassener anzugehen. Die Festtage genießen, sich auch etwas gönnen. Lebensfreude fördern.

 

Die Bedeutung der Waage

Planet: Venus als Abendstern

Element: Luft

Motorik: Bewegend

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Entschlackung

Hauptorgan: Nieren

Körperregion: Nieren, Nebenniere, Gebärmutter

Aspekte der Astromedizin:

Nierenerkrankungen, Nierenstau, Nierentumoren, Nierenversagen, Nierensteine und Nierengries. Zuckerkrankheit (siehe auch Jungfrau), Hauterkrankungen (meist mit Saturn in einer Verbindung mit Venus). Harnsteine, Harnsäure.

Blasenerkrankungen, Blut im Harn, unreine Blutbilder. (Mars in Waage oder Mars in Opposition zu Venus).

Psychosomatisch ist der Waagetypus bei schwierigen Partnerbindungen gefährdet, was sich sehr häufig über Nierenbeschwerden zeigt. Gute Partnerbeziehungen begünstigen die Heilung. Die innere Balance ist ausschlaggebend für die Genesung. Ausgeglichenheit im Hormonhaushalt ist wesentlich.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Widder dar, das bei jeder Waagebetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Nierenstörungen auch auf seelische Ursachen hin durchdenken. Meist sind Partnerschwierigkeiten (oder Probleme mit anderen Menschen) die wahre Ursache. Ansonsten viel stilles Wasser trinken. Auf gute Durchspülung der Nieren achten (Kräutertees). Eitelkeit überwinden und Nieren warm halten. Achtgeben auf Wasserstörungen im Körper. Auf kleinste Ödeme aufpassen. Oft ist es notwendig, den Konsum von Süßigkeiten als Liebesersatz einzuschränken (Gefahr der Zuckerkrankheit) und dafür Fastentage (unter Kontrolle) einzulegen. Blutreinigungskuren wären in Maßen angebracht. Wissen, daß Nierenstörungen zu Kopfschmerzen führen können. Möglichst wenig Salz verwenden, dafür mit Kräutern würzen. Hautschäden frühzeitig ernst nehmen.

 

Die Bedeutung des Skorpions

Planet: Pluto

Element: Wasser

Motorik: Fest

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Zeugung

Hauptorgan: Geschlechtsorgane

Körperregion: Geschlechtsorgane, beim Mann auch die Prostata

Aspekte der Astromedizin:

Der Mastdarm und (mit Waage) die Blase, die Gebärmutter und die Hoden sowie Infektionen, Tumoren und alle übrigen Erkrankungen des Genitalbereichs. Ausscheidungen und Reinigung von Schlacken. Die Harnröhre und ihre Schließmuskeln, auch die Hämorrhoiden. Schließlich bei der Frau der Geburtsakt. Die Abwehrkräfte gegen Gifte, das gesamte Immunsystem. Auch das Rheuma ist teilweise hier einzuordnen.

Psychosomatisch: die Impotenz des Mannes oder die Frigidität der Frau. Bei der Frau auch die Gebärfähigkeit. Insgesamt zu beachten: der Selbstschutzinstinkt.

Den Gegenpol stellt das leichen Stier dar, das bei jeder Skorpionbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Warnung vor allen Übertreibungen. Wissen, daß die Unterleibsund Fortpflanzungsorgane gefährdet sein können. Angst vor Niederlagen oder vor dem Alter führen zu Schädigungen. Lernen, sich rechtzeitig auf die Pensionszeit einzustellen. Nicht der Welt unsterbliche Jugend beweisen wollen.

Vor Giften achtgeben (Pilze); oft sind Zeiten der strengen Lebensdisziplin angebracht. Von drei Ausschweifungen zwei in letzter Minute streichen. Auch auf Erkrankungen der Nase achten sowie die ersten Zeichen von Rheuma ernst nehmen, sich bewegen und die betroffenen Körperstellen warm halten.

Die Arbeit der Ausscheidungsorgane durch gesunde Nahrung und spezielle Getränke (stilles Mineralwasser und Blasentee) unterstützen.

 

Die Bedeutung des Schützen

Planet: Jupiter

Element: Feuer

Motorik: Anpassend

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Blutbildung, Entgiftung

Hauptorgan: Leber

Körperregion: Leber, Galle, Ischiasnerv, Lenden, Oberschenkel, Adern oder Venen

Aspekte der Astromedizin:

Schädigungen der Leber und der Galle. Entzündungen, Verletzungen, Tumoren. Folgen des Wohllebens. Thrombosen, Krampfadern, Blutstauungen. Sport- und Muskelverletzungen. Schmerzender Ischiasnerv. Abwehrkraft gegen Krebs und Aids (zusammen mit Skorpion). Psychosomatisch: Standfestigkeit. Zivilcourage, das Aushalten des Leistungsdrucks. Die aufrechte Haltung. Die Standfestigkeit (auch innerlich) wird hier überprüft. Die Kraft, seinen Idealen treu zu bleiben und sie durchzusetzen. Das Herauswachsen aus dem animalischen Bereich (Beispiel: das Bild des Kentaur). Den Gegenpol stellt das Zeichen Zwillinge dar, das bei jeder Schützebetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Geltungssucht bekämpfen. Vorsicht vor der Siegerpose. Sportlichen Ehrgeiz gut abwägen. Bewegungen kontrollieren, besonders bei Sprüngen aller Art. Die Hüfte muß geschont, aber auch trainiert werden. Prellungen sofort behandeln. Wenn eine Verletzung passiert, auf die eigene außergewöhnlich schnelle Regenerationskraft vertrauen. Oft sind schon in den ersten Jahrzehnten Moorpackungen und Fangobehandlungen als Vorsorge angebracht.

Viel vitaminreiche Kost (wie alle Herbst-/Wintertypen) zu sich nehmen. Sich vor jeder Rekordsucht hüten. Nicht alles wegen des zu erwartenden Beifalls riskieren. Bei Erkrankungen sofort intensiv nach dem Sinn der Krankheit fragen.

 

Die Bedeutung des Steinbocks

Planet: Saturn

Element: Erde

Motorik: Bewegend

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Festigung des Lebenden

Hauptorgane: Knie, Gelenke

Körperregion: Knie, Gelenke, Bänder

Aspekte der Astromedizin:

Erstarrung und Unbeweglichkeit der Knie. Elastik der Bänder, Beweglichkeit der Gelenke. Gelenkrheuma. Alle schleichenden Gebrechen, Gichtbelastungen Skelett, Rücken, Knochen, Knochengerüst. Altersstarre. Die Federung der aufrechten Wirbelsäule. Alle langwierigen Krankheiten. Daher ist hier auch die Krebskrankheit mitzubetrachten, die traditionell dem Jupiter, aber auch dem Saturn zugeordnet wurde. Alterskrebs ist sicher saturnisch.

Psychosomatisch: Die "weichen" Knie, aber auch die Unnachgiebigkeit, der Unglaube, der Verlust der Demut. Halsstarrigkeit, was sich oft in starren Knien ausdrückt (in allen Religionen muß gekniet werden). Prüfungsscheu sowie die grundsätzliche Lebensangst.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Krebs dar, das bei jeder Steinbockbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Sich vor Verhärtungen seelischer und körperlicher Art hüten. Stets in Bewegung bleiben und versuchen, auf die Stimme der Seele zu hören. Träume als Botschaft Gottes deuten. Kost mit vielen Mineralien zu sich nehmen. Den Harn immer wieder auf Säure (und anderes) untersuchen. Keine Askese zur Schau stellen. Schlankheitswahn aufgeben. Nicht Magerkeit mit jugendlicher Ausstrahlung gleichsetzen. Bei Schmerzen der Knie vorsichtig sein. Gemüsetage einhalten und den Körper immer wieder trainieren. Urlaub in warmen Gegenden. Auch alle Warnzeichen der Gicht sehr ernst nehmen. Gelenke in Schwung halten.

 

Die Bedeutung des Wassermanns

Planet: Uranus

Element: Luft

Motorik: Fest

Aktion: Auslösend

Grundaufgabe: Gegenrhythmus des Kreislaufs

Hauptorgan: Unterschenkel

Körperregion: Unterschenkel, Waden

Aspekte der Astromedizin:

Wadenkrämpfe, Thrombosen, Venenentzündungen, das Anschwellen der Beine, Gehstörungen - soweit sie aus den Waden kommen. Alles plötzlich Auftretende, wie Infarkte und Embolien, sowie alles mit dem Blutkreislauf Zusammenhängende. Die Leukämie, die krankhafte, abnorme Vermehrung der weißen Blutkörperchen und relative Verminderung der roten Blutkörperchen; mitzubeobachten sind daher die Blutbildungsstätten Milz und Knochenmark. Psychosomatisch: Die Selbsttäuschung. Das Gefühl: "Ich bin bereits gesund". Die Ablehnung bewährter Heilungsmethoden. Sucht nach neuen Mitteln und Erkenntnissen. Ablehnung der Schulmedizin. Eingeschworensein auf alternative Behandlungsweisen. Kurzschlußreaktionen beim Auftreten und Verlauf einer Krankheit. Den Gegenpol stellt das Zeichen Löwe dar, das bei jeder Wassermannbetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Für gute Durchblutung sorgen; sie ist meist an den Waden gut sichtbar. Vorsicht bei Drüsenüberfunktionen. Krampfadern und Krampfzustände nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gliederschwäche oder Gliederspannungen sind ein erstes Mahnsignal. Bei Venenentzündungen sofort Maßnahmen ergreifen. Alles in Fluß halten, Zirkulationsschwierigkeiten von Anfang an beachten. Oft ist eine Sauerstofftherapie unter Aufsicht hilfreich.

Zu blauäugig in die Zukunft zu schauen, hat schon manchen Mitmenschen im Sumpf versinken lassen; also weniger Luftschlösser bauen.

 

Die Bedeutung der Fische

Planet: Neptun

Element: Wasser

Motorik: anpassend

Aktion: Reagierend

Grundaufgabe: Stoffwechsel

Hauptorgan: Fuß

Körperregion: Füße, Lymphsystem

Aspekte der Astromedizin:

Schädigungen der Füße, der Zehen, des Fersenbeines. Kalte Füße als wichtiger Krankheitsanzeiger. Von den Füßen her ist der gesamte Körper zu beeinflussen; Beispiel: Fußreflexzonenmassage. Senkfuß, das häufige Umknicken oder das Fallen über die eigenen Füße, mangelnde Standfestigkeit auf dem Boden. Fettansatz, Phlegma, Suchtschädigungen. Die Übersensibilisierung des gesamten Lymphsystems. Depressionen und Halluzinationen. Psychosomatisch: Bereitschaft zum Leiden, um andere zu erpressen. Krankheit als Mittel zum Zweck. Sehnsucht nach Umsorgtsein, daher Wünsche nach Krankenhausaufenthalten oder Kuren. Furcht, gesund zu werden. Eigene Irrtümer nicht sehen oder stets in sie zurückverfallen.

Den Gegenpol stellt das Zeichen Jungfrau dar, das bei jeder Fischebetrachtung mit einbezogen werden muß.

Förderliches für die Gesundung:

Den Instinkt fördern. Nicht zuviel auf andere hören oder es anderen immer recht machen wollen. Keiner unbewußten Flucht in die Krankheit nachgeben. Versuchen, standhaft zu bleiben. Auf genügend Schlaf achten. Die Knöchel und die Füße stärken, aber auch an der inneren Standhaftigkeit arbeiten.

Geregelte Zirkulation des Blutes ist notwendig. Oft tun auch Massagen sehr gut, wie alles, was Wärme bringt. Kalte Füße vermeiden. Die Ärzte respektieren, aber nichts gegen den eigenen Instinkt tun. Enttäuschungen wirklich als Ende der Täuschung ansehen und nicht dem Entgangenen nachtrauern.

 

Sonne im dritten Haus

Diese Konstellation entspricht einem angeborenen Bedürfnisse nach intensiver körperlicher Betätigung, z.B. Sport und Tanz. Gleichzeitig ist ein ausgeprägter Selbstdarstellungs- und Kommunikationsdrang vorhanden.

Lernaufgabe und Herausforderung: Die eigenen "exhibitionistischen" Bedürfnisse angemessen zu leben.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Koordinationsstörungen; Lähmungserscheinungen; Nervosität; Rededrang; spastische Erkrankungen; leichte Herzrhythmusstörungen; eingeschränkte Kontrollfähigkeit; Pollutionen; Ejaculatio praecox; Hypermotorik; Mediastinalemphysem (zusammen mit einer Sonne-Saturn-Verbindung); Thoraxschmerzen beim Atmen.

 

Mond im dritten Haus

Die hier häufig gegebene Angst vor den eigenen Gefühlen wird vielfach totgeredet oder durch motorische Unruhe kompensiert. Durch eine intellektuelle Uminterpretation von Gefühlen werden diese allerdings nicht geändert, sondern lediglich notwendige Konsequenzen vermieden. So können sich die nicht gelebten Gefühle in psychosomatischen Störungen äußern. Soll die Notwendigkeit der angeführten Erkrankungen entfallen, ist es unumgänglich, einen Zugang zur eigenen Körpersprache zu finden und sich nach dieser zu richten: Der Körper vermittelt unmißverständlich durch Verspannungen, allergische Reaktionen etc., wie gut oder wie schlecht es ihm in einer bestimmten Situation geht. Dies gilt es zu berücksichtigen.

Lernaufgabe und Herausforderung: Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu ihrer Körperlichkeit. Allgemein scheinen Gesang und Tanz gut geeignete therapeutische Maßnahmen für diese Konstellation zu sein.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Nervöses Atmungssyndrom, auch bei einer Merkur-Jupiter-Verbindung; Bindehautentzündung; Verschleimung der Bronchien; Coffeinsucht; nichtulzeröse Dyspepsie (NUD); krankhafter Ehrgeiz; Eileiterschwangerschaft; Irritationen des Gleichgewichtssinns; alle Formen von Hirnerkrankungen; Konzentrationstörungen; interstitielles Lungenödem; Austrocknen der Schleimhäute; Schluckauf; nervöse Reizungen der Schleimhäute; Schluckbeschwerden.

Destruktive Selbstanalyse; Wasserstoffwechselstörungen; Zellulitis (Bindegewebsschwäche); Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut.

 

Merkur im zweiten Haus

Merkur im zweiten Haus ist oft ein Hinweis auf eine wenig ausgeprägte Ortsgebundenheit: Viele Native ziehen ständig um, haben mehrere Wohnungen gleichzeitig, müssen beruflich ständig reisen oder dergleichen. So steht die meist schon frühkindlich geprägte Erfahrung der Wurzellosigkeit einer besonderen Mobilität und Flexibilität gegenüber.

Lernaufgabe und Herausforderung: Sicherheit, Schutz und Geborgenheit, den andere Menschen durch eine beständige Umgebung gewinnen, kann hier erreicht werden, indem man "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" ist, also den äußeren Aufenthalt mit der inneren Verfassung in Übereinstimmung bringt.

Obwohl die Konstitution im allgemeinen nicht sehr robust ist, können auf diese Weise die meisten Krankheitsbilder entfallen oder zumindest in Grenzen gehalten werden.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Erhöhter Mineralbedarf; Hyperventilation; Asthma; Sinusitis; alle Erkrankungen der Sinnesorgane; Heuschnupfen; Aerophagie; Störungen der Zellatmung; Menkes-Syndrom (Kraushaarsyndrom); zusammen mit einer Venus- Pluto-Verbindung); Störungen der Osmose; Störungen der Gefäßpermeabilität; instabiler Blutzuckerspiegel des Gehirns; psychosomatisches (im Gegensatz zum allergischen) Asthma, Aerophagie; Heuschnupfen.

 

Mars im vierten Haus

Das autoaggressive Empfinden: Oft bestand in der familiären Situation eine scharfe und verletzende Atmosphäre, dies gilt in der Regel vornehmlich für den Mutterbezug. Wahrscheinlich war in Ihrer Kindheit die einzige Möglichkeit, Konflikte zu bewältigen, daß Sie diese in sich "hineinfraßen": Die Wut, die anderen galt, wurde selbstzerstörerisch.

Körperliche Entsprechungen bei unverletzter Marsstellung: Hinweis auf gesteigerte Empfängnisfähigkeit. Erhöhte Neigung zu Geburten von Jungen (gilt insbesondere für die Erstgeburt).

Lernaufgabe und Herausforderung: Sie haben eine "Kämpferseele". Leben Sie Ihre Spannungen und Aggressionen aus. Hierzu ist natürlich der erste Schritt, daß Sie sich dieser erst einmal bewußt werden. Denken Sie daran: Die Zeiten, wo andere die Macht hatten, Sie für Ihre Wut und Ihren Zorn zu bestrafen, sind vorbei!

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Gesteigerte Tendenz zu allen Arten von Magenerkrankungen; bei Frauen: Unregelmäßige Eisprünge, dementsprechend wechselhafte, manchmal auch massiv verkürzte Periode; Tendenz zu Fehlgeburten; Blutarmut und Eisenmangel, insbesondere bei Frauen durch unzureichende Eisenaufnahme und -verwertung.

Autoaggression; Eßstörungen; Nasenbluten; Fettsucht; Magersucht; Magenstechen; Schleimhautentzündungen; nächtliche Angstzustände; zu niedriger Noradrenalinspiegel; Katarrh (Schleimhautentzündung); Magenschleimhautentzündung.

 

Venus im vierten Haus

Diese Konstellation ist nur dann eindeutig krankheitsbezüglich, wenn besondere Verletzungen zur Venus bzw. zur Spitze des vierten Hauses vorliegen.

Wichtiges Kriterium ist hier das herausragende Harmoniebedürfnis, das Verlangen nach seelischem Gleichgewicht.

So bietet sich die Scheinharmonie, in der Konflikte schöngelogen werden, als Falle an. Im anderen Extremfall wird der Partner konsequent für die persönliche seelische Instabilität verantwortlich gemacht.

Lernaufgabe und Herausforderung: Andere, insbesondere den Partner, in das Empfinden und Handeln mit einzubeziehen, ohne Ihnen die eigenen emotionalen Kriterien überzustülpen.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Altersdiabetes (zusammen mit einer Sonne-Venus-Verbindung); Störungen der Bewegungskoordination (auch bei einer Sonne-Merkur-Verbindung); Blasenschwäche; Blutdruckschwankungen.

Schwankender Blutzuckerspiegel; funktionelle Hormonstörungen; Hypoglykämie; Karzinoid-Syndrom; Kohlenhydratsucht; Kupferallergie; alle Erkrankungen der Mundschleimhaut; nicht gelöste Mutterbindung bei Männern; Dysfunktion der Nieren; periodische Niereninsuffizienz; Parodontose (auch bei einer Venus-Saturn-Verbindung); nervöse Reizblase, (zusammen mit einer Venus-Mars-Verbindung); Stoffwechselerkrankungen; Wachstumsstörungen; Zuckerunverträglichkeit.

 

Jupiter im dritten Haus

Massiv gesteigerter Bewegungsdrang. Bei verletzter Jupiterstellung: Hinweis auf Erkrankungen des Atmungssystems. Manchmal Hinweis auf Hüftleiden. Stoffwechselstörungen (insbesondere des Dickdarms). Möglicherweise Sprechstörungen, wie z.B. Redezwang. Gelegentlicher Hinweis auf mangelnde Differenzierungsfähigkeit der Sinnesorgane, wie z.B. die mangelhafte Fertigkeit, Gerüche oder Geschmäcke zu unterscheiden. Bei gleichzeitiger Mond-Jupiter-Verbindung kann Weitsichtigkeit auftreten. Erkrankungen von Gelenkkapseln, Schleimbeutelentzündungen. Mögliche Schäden an Bandscheiben und Knorpeln. Jupiter in Haus drei verweist auf ein expansives Selbstdarstellungsbedürfnis, das sich sowohl im verbalen als auch im physischen Bereich (z.B. Tanz, Sport) äußern kann. Häufig liegt eine besondere Rede- und Kommunikationsbegabung vor.

Bei verletzter Jupiterstellung ergibt sich häufig die Angst vor der eigenen Zurschaustellung, man fürchtet sich, unangenehm aufzufallen.

Die Falle dieser Konstellation ist ein eingeschränktes Differenzierungsvermögen: Man schert Dinge über einen Kamm, die nicht zusammengehören. Dies kann aus Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit oder auch zu manipulativen Zwecken geschehen, indem man anderen Scheinargumente serviert.

Lernaufgabe und Herausforderung: Sie sollten Ihre kommunikativen Fähigkeiten dazu nutzen, um sich und anderen zu helfen, echte Gemeinsamkeiten zu entdecken und zu entwickeln.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Nervöses Atmungssyndrom (auch bei einer Mond-Merkur-Verbindung); Blutstau in den Extremitäten; Blutstau in den Fingern.

Bronchiektasen; Darmerkrankungen; Demyelinisierung der Nervenfasern; alle Funktionsstörungen des Dickdarms; Dünndarmerweiterung; Schwellungen der Extremitäten; Flatulenz.

Fingerschwellungen; Größenwahn; alle Formen von Leberfunktionsstörungen; Lungenemphysem; alle Formen von Lungenkrankheiten; Meteorismus; krankhafte Dehnung der Speiseröhre; Ausbuchtung der Speiseröhre.

 

Saturn im zwölften Haus

Saturn im zwölften Haus entspricht der Aufforderung, auf einer gesellschaftlichen Ebene Ordnung und Struktur zu repräsentieren. Eine Ordnung und Struktur, die man in der Regel nicht hat.

Saturn in Haus 12 kann als Jurist bezeichnet werden: Es geht darum, das Recht darzustellen.

Lernaufgabe und Herausforderung: Eine Form der Fairneß zu demonstrieren, die man in der Tat auch selbst leben kann. Geschieht dies nicht, ergibt sich u.a. eine Affinität zu allen Formen von (meist langwierigen) Infektionskrankheiten.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Hormonstörungen, oft Überhang der "falschen" Geschlechtshormone, d.h. Testosteronüberschuß bei Frauen, Östrogenüberschuß bei Männern.

Neigung zu Hauterkrankungen, erhöhte Infektionsneigung; Tendenz zu Depressionen, die durch Licht günstig beeinflußt werden können; hypophysärer Zwergwuchs; Bluterkrankheit; Hämostaseirritationen (Störungen in der Blutgerinnung); Haarausfall (zusammen mit einer Mars-Verbindung); Hirnhautentzündung; Tuberkulose; Akne; Hautallergien.

 

Uranus im elften Haus

Diese Konstellation hat für sich genommen keinen Krankheitswert.

 

Neptun im dritten Haus

Psychologisches Moment ist hier die (unbewußte) Angst, sich zur Schau zu stellen und dadurch Strafe und Ablehnung zu provozieren. So hält man sich oft lieber im Hintergrund und gibt sich undurchschaubar und unauffällig. Da damit jedoch eine große Unzufriedenheit verbunden ist - man fühlt sich nicht genügend geschätzt und anerkannt -, finden manche hier eine Scheinlösung durch ein Rollenspiel:

Man demonstriert Inhalte, die gar nicht der eigenen Person entsprechen. Dies kann von Schönfärbereien bis hin zur regelrechten Hochstapelei gehen.

Lernaufgabe und Herausforderung: Unbedingte Wahrhaftigkeit zu erlernen und zu vermitteln.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Erkrankungen des Atmungssystems; Lungenleiden; Stoffwechselstörungen (insbesondere des Dünndarms); Enzymstörungen; Agnosie (Unfähigkeit, Wahrgenommenes zu erkennen); Alzheimersche Krankheit; Amnesie (zusätzlich bei einer Mond-Neptun-Verbindung); Amöbenruhr; Atemlähmung; Atemdepression; besondere Anfälligkeit für Atemgifte.

Plötzlicher Kindstod; Sniffing (Schnüffelsucht); Hypnoventilation; Nervenlähmung; Stimmbandlähmung; verschleimte Bronchien; exogen- allergisches Asthma; Pleuratumoren (zusammen mit einer Jupiter-Pluto- Verbindung); Achalasie (neuromuskuläre Störung der Speiseröhre); Megaösophagus (zusammen mit einer Merkur-Jupiter-Verbindung); Legasthenie; Alexie (Leseunfähigkeit aufgrund eines neurologischen Schadens).

 

Pluto im ersten Haus

Pluto im ersten Haus stellt der instinktiven Eigenart so ausgeprägte Ur- Energien zur Verfügung, daß diese von den meisten Nativen nicht angemessen gelebt werden können, da sie sich (unbewußt) vor ihren eigenen Energien fürchten. So kommt es, daß hier oft statt überschäumender Lebensfreude Ängste bis hin zum Verfolgungswahn zu verzeichnen sind.

Lernaufgabe und Herausforderung: Überpersönliche Aufgaben zu finden, mit denen man sich identifizieren kann und die die Verwirklichung angeborener Neigungen und Bedürfnisse ermöglichen. Dies kann eine Philosophie, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder auch ein Beruf sein. Wichtig ist, daß dieser "Rahmen" die individuelle Triebstruktur nicht unterdrückt und in ein unangemessenes Schema preßt, sondern daß er im Gegenteil die Bedingungen für ihre angemessene Verwirklichung schafft.

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

Krankhafte Aggressionsangst; Aggressionshemmung; unkontrollierbare Angstzustände; AIDS; Autoimmunerkrankungen.

Coffeinunverträglichkeit; Feigwarzen; Gallenblasenkarzinom; Gewaltphantasien; unkontrollierbarer Geschlechtstrieb; Angst vor Sexualität; Hodenkarzinom; Hämangiosarkom (bösartiger Blutgefäßtumor); krankhafte Konfliktangst.

Hodenretention; entartete Leberflecken; Milzbrand; Muskeltumor; Nebennierentumor (adrenaler Virilismus); Pocken; Prostatakrebs; Filzläuse; Psychose; Prostatakarzinom; alle Formen von Schmarotzerkrankheiten; Peniskarzinom; alle Formen von Virenerkrankungen; Verfolgungswahn; Warzen.

 

Merkur Konjunktion Jupiter

Fähigkeit zum synthetischen Denken. Kreative Begabung. Tendenz zu eigenen Wortschöpfungen. Oft nicht zu bändigender Rededrang. Manchmal Neigung zur Selbstbeweihräucherung. Interesse für Sinnfragen, dabei Detailschwäche. Je nach Niveau gehobener, schwülstiger, pathetischer oder melodramatisch- kitschiger Sprachstil.

Mögliche Krankheitsbilder:

Nervöses Atmungssyndrom (auch bei einer Mond-Merkur-Verbindung); Blutstau in den Extremitäten; Blutstau in den Fingern; Bronchiektasen; alle Formen von Darmerkrankungen; alle Formen von Demyelinisierung der Nervenfasern; alle Funktionsstörungen des Dickdarms; Dünndarmerweiterung; Schwellungen der Extremitäten; Flatulenz; Fingerschwellungen; Größenwahn; alle Formen von Leberfunktionsstörungen; Lungenemphysem; alle Formen von Lungenkrankheiten; Meteorismus; Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) (zusammen mit einer Mars-Jupiter- Verbindung); krankhafte Dehnung der Speiseröhre; Ösophagusvarizen; Ösophagusdivertikel (Ausbuchtung der Speiseröhre).

 

Mars Quadrat Saturn

Widerstandsorientiert und durchsetzungsbetont. Oft das Opfer einer rigiden Erziehung oder besonders harter Lebensumstände in der frühen Kindheit. Tendenz, diese Erfahrungen an andere weiterzugeben ("was mich hart gemacht hat, wird Dir nicht schaden"). Extrem dickköpfig. Eine einmal eingenommene Position gibt man auch dann nicht auf, wenn man mittlerweile erkannt hat, daß diese falsch ist.

Mögliche Krankheitsbilder:

Adrenoleukodystrophie (seltene, tödlich verlaufende, ererbte Stoffwechselkrankheit bei Jungen) (zusammen mit einer Saturn-Neptun- Verbindung).

Kalkablagerungen in den Aorten; Aortenverengung; Arterienthrombose; Arteriosklerose; Blutgerinnung; Follikulitis (Entzündung der Haarfollikel); Gallenkolik (zusammen mit einer Uranus-Verbindung)

Gallensteine; akuter arterieller Gefäßverschluß (zusammen mit einer Uranus-Verbindung); männliche Homosexualität; arterielle Hypertonie; renale Hypertonie (Bluthochdruck durch Verschluß von Nierenarterien) (zusammen mit einer Venus-Verbindung); Knochenbrüche; Knochenentzündungen; Knochentuberkulose; alle Formen von Muskelatrophie (zusammen mit einer Mars-Neptun-Verbindung).

Paronychien (Nagelentzündungen); Priapismus (schmerzhafte, ungewollte Dauererektion des männlichen Genitals); Rheuma; Sadismus; Schuppen; rheumatische Schwerhörigkeit; Thromboseneigung (Verlangsamung des Blutflusses, erhöhte Gerinnungstendenz); Thrombozyten; Zahnstein.

 

Venus Konjunktion Mars

Geschlechtsrollenproblematik. Neigung zur Distanzlosigkeit im Umgang mit anderen. In der Folge erhöhte Konfliktneigung im persönlichen Umfeld. Braucht, um handlungsfähig zu sein, die Unterstützung eines Partners. Hat Schwierigkeiten, zwischen eigenen Bedürfnissen und denen des anderen zu unterscheiden, so daß es hier immer wieder zu ungewollten Übergriffen kommt.

Mögliche Krankheitsbilder:

akutes Abdomen; Angiitis (Gefäßentzündung); Anämie; Blinddarmentzündung (zusätzlich bei einer Mars-Neptun-Verbindung); extrem instabiler Blutzuckerspiegel; Zellulitis, ("Orangenhaut", "Schwangerschaftsstreifen"); Diabetes; Eisenmangel; arteriovenöse Fistel; Fluorose (Schäden durch Fluorüberdosierung); Hautrisse (bei einer zusätzlichen Mars-Uranus-Verbindung).

Hämochromatose (Einlagerung krankhafter Eisenmengen in die Zellen) (zusammen mit einer Mars-Neptun-Verbindung); Störungen des hämostatischen Gleichgewichts; Störungen der Blutgerinnung; Irritation der Körperabwehr; Krampfadern; alle Formen von Kreislauferkrankungen; Kupferallergie; Lippenverletzung; Mandelaffekte; Mastitis (Brustdrüsenentzündung); Menarche (erste Periode); Mundverletzung; Nephritis (Nierenentzündung); Niereninfarkt; Nierenriß; verkürzte weibliche Periode, schmerzhaft mit hohem Blutverlust (zusätzlich mit einer Mond-Mars- oder Venus-Pluto- Verbindung).

Nervöse Reizblase (zusammen mit einer Mond-Venus-Verbindung); Schnupfen (zusätzlich mit einer Merkur-Saturn-Verbindung: Asthma); Sebitis (Entzündung oberflächlicher Venen); Venenentzündung; Zahnfleischwankung von allgemeiner Abwehrschwäche zu Allergien (Heu-Shunt); Stimmbandaffekte; Thrombophlchbluten; schlechtes Zahnmaterial.

 

Jupiter Quadrat Uranus

Expansionsdrang, möchte etwas völlig Neues machen und hat die Fähigkeit, andere von seinen Projekten zu überzeugen. Oft Protektion. Tendenz, sich auf zuviele Themen einzulassen. Sobald ein Projekt Früchte abwirft, muß etwas Neues begonnen werden: Die Angst vor dem eigenen Glück.

Mögliche Krankheitsbilder:

Bandscheibenschäden (auch bei einer Mars-Uranus-Verbindung); Basedow (Schilddrüsenüberfunktion); Colitis ulcerosa (Dickdarmgeschwüre); Darmkoliken; Störungen der Eiweißsynthese; Störungen des Fettstoffwechsels; Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion); Kolitis (Dickdarmentzündung); Leberinfarkt; Leberriß; Leberzucken; Lungeninfarkt; Salmonelleninfektion; Schilddrüsenschwellung; Struma (Kropf); Dysfunktion der Thymusdrüse; Tularämie; gutartige Tumoren; Typhus; Wachstumsstörungen; Zinnallergie; Überbein.